Der mops-block bietet Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes aus Orten, an denen mit Recht oder vom Recht gehandelt wird: Universität, Theater, Akademie, Kino, Literatur, Gericht, Verwaltung, Presse, Parlament etc.
Notiert wird das Flüchtige am Rechts-Geschäft, Flurgeflüster, Kantinengespräche, Marginales, Banales, Nichtgrundsätzliches, Ein- und Zugefallenes - Tagebuch und Meinung der Blocker und ihrer Gäste.

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Na und?

Meine Freundin Regina Ogorek war einige Wochen in Kambodscha. Hat sich umgesehen, wie es so steht im Land der Steinzeitkommunisten. Wie sie dort jetzt leben und „aufarbeiten“.Man wird ziemlich traurig, wenn man ihr zuhört. Nicht nur über das Vergangene. Auch das Gegenwärtige ist alles andere als lustig. Wie (manche) Menschen so sind, und wie klein die Zahl derjenigen, die anders sind.




Gastbeitrag von Rafal Szala
Frankfurt und die Rechtspolitik – ein Kommentar

Frankfurter Tag der Rechtspolitik 2011 – Strafprozess in der Mediengesellschaft

Der diesjährige Frankfurter Tag der Rechtspolitik war ein Erfolg. Das suggeriert zumindest die Anzahl der Zuhörer. Ein zeitgemäßes Thema sowie drei prominente Referenten: der emeritierte Professor und Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Winfried Hassemer, die ZEIT-Journalistin Sabine Rückert und der Rechtsanwalt Rainer Hamm sorgten für einen vollbesetzten Saal. Stehende Zuhörer sind ein seltenes Kompliment für die Vortragenden. Sie alle kamen, um sich über Rechtspolitik zu informieren.

Zugegangen:

Ulrike Babusiaux, Papinians Quaestionen, Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und Antiken Rechtsgeschichte, 103. Heft, München 2011. Zugesendet, vielleicht von der Verfasserin, kann ich bei meiner dürftigen Ordnung und den vielen freundlichen Autoren, die mir ihre Produkte in der berechtigten Erwartung zusenden, daß ich mich darüber freue, nicht mehr feststellen. Jedenfalls bin ich gerührt.

Gelesen:

Szene & Tribunal – Orte der Wertschöpfung? Nomos 2011. Ein Sammelband, besser: ein Sammelbändchen. 184 Seiten.

Ein Vorwort und 16 Beiträge. Dokumentation einer Tagung. Tagungen ohne Dokumentation gibt es nicht mehr. Es sei denn, die Tagungsteilnehmer bezahlen ihre Tagung selbst. Dann sind sie der Dokumentationspflicht ledig. Aber so interessant sind Tagungen auch wieder nicht, daß man sie selbst bezahlen würde. Zumal wenn es bloß nach Tübingen geht. Singapur hätte ein anderes Gewicht. Bezahlt aber ein anderer, dann muss dokumentiert werden, damit er sieht: die Teilnehmer haben nicht nur Kaffee getrunken.