Mops-Blöcke

Der mops-block bietet Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes aus Orten, an denen mit Recht oder vom Recht gehandelt wird: Universität, Theater, Akademie, Kino, Literatur, Gericht, Verwaltung, Presse, Parlament etc.
Notiert wird das Flüchtige am Rechts-Geschäft, Flurgeflüster, Kantinengespräche, Marginales, Banales, Nichtgrundsätzliches, Ein- und Zugefallenes - Tagebuch und Meinung der Blocker und ihrer Gäste.


Die anonyme Hausbesetzer-GbR

Geschrieben von: RO Dienstag, den 30. April 2013 um 19:32 Uhr

Gastbeitrag von Jan Friedeborn: In Frankfurt am Main hat das Landgericht eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zur Räumung eines besetzten Hauses verurteilt. Ein anschauliches Beispiel für juristische Phantasie und die Vergeblichkeit, sie mit vernünftigen Argumenten in Schach zu halten.

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Wasserdicht

Geschrieben von: DS Dienstag, den 30. April 2013 um 09:48 Uhr

Jetzt haben wir den Salat bzw. die Münchner OLG - Schlaumeier haben ihn. Die druckmediale Öffentlichkeit wird aufgrund des Losverfahrens (doch nicht wirklich überraschend) nicht durch große, erfahrene und kompetente Blätter wie FAZ, SZ, ZEIT etc. vertreten, sondern durch „Hallo München“, „Brigitte“ o.ä. repräsentiert.

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Juristenausbildung

Geschrieben von: Dieter Simon Montag, den 15. April 2013 um 13:15 Uhr

Alle reden von München und seinen Richtern. Ich auch. Im hessischen Rundfunk, mit den Studenten, auf der Straße. Wo man hinkommt und als Jurist erkannt wird, stehen einem Fragen nach den Regeln der Platzvergabe im Münchner NSU-Prozess bevor.

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Düsseldorf revisited

Geschrieben von: Benjamin Lahusen Dienstag, den 02. April 2013 um 14:22 Uhr

 

Zurück in Düsseldorf, zehn Monate nach dem letzten Besuch. Mittlerweile sind alle Anträge gestellt, die Formulare ausgefüllt, ein offizielles Schreiben bescheinigt mein wissenschaftliches Interesse an den alten Gerichtsakten. Der Dienstweg ist erfolgreich beschritten. Für 30,- € gibt es sogar eine eigens für mich erstellte Übersicht über die einschlägigen Bestände.

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Modernrechtliches Denken

Geschrieben von: Dieter Simon Mittwoch, den 20. März 2013 um 00:05 Uhr

 

Ich beschäftige mich zurzeit ein wenig mit dem Privatrechtsdenken und den Privatrechtsdenkern in Vergangenheit und Gegenwart. Da fällt mir ein Buch auf: Werner Flume, Rechtsakt und Rechtsverhältnis. Römische Jurisprudenz und modernrechtliches Denken. Das ist offenkundig unmittelbar einschlägig, auch wenn von "Privatrecht" nicht die Rede ist.

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Vorbild Schweiz?

Geschrieben von: RO Donnerstag, den 07. März 2013 um 18:03 Uhr

 

Endlich hat´s geklappt. Die FDP hat ihr Wahlkampfthema gefunden. Nicht gerade exklusiv, weil nahezu alle Parteien über Nacht dieses Thema auch für sich entdeckt haben. Aber dass die FDP einmal nicht ihre Wunschklientel der Besserverdiener mit den Gesetzen des freien Marktes gegen alle potentiellen Mitesser verteidigt, sondern durch ihren Spitzenkandidaten die Absicht kund tut, zumindest den Markt der Managergehälter nach Schweizer Vorbild mit regulatorischen Maßnahmen gesellschaftskonform einschränken zu wollen, verdient schon ein wenig mehr Beachtung, als es Politikerphantasien gemeinhin tun.

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Sozialarbeit und Menschenrechte

Geschrieben von: Dieter Simon Mittwoch, den 06. März 2013 um 12:03 Uhr

Vera Finger war auf der Suche nach dem Recht in der menschenrechtlich aufgerüsteten Sozialarbeit und schreibt mir nach einem Interview mit einer soziale Arbeit Studierenden folgendes:

Was ist der Wert der Sozialen Arbeit? Niemandem stellt sich diese Frage dringlicher als den Sozialarbeitenden selbst, denn ohne Wertehilfe und Ethos als feste Krücken im täglichen Broterwerb ist diese kaum zu bewältigen.

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Vorbild Schweiz

Geschrieben von: Dieter Simon Dienstag, den 05. März 2013 um 00:24 Uhr

Alle Welt blickt in diesen Tagen fasziniert und bewundernd auf die Schweizer Eidgenossen, weil sie unerschrocken und ohne Rücksicht auf die Gefahr, in nächster Zukunft ihre internationalen Geschäfte ohne ein international versiertes Management abwickeln zu müssen, den beneideten und verhassten Bankern ihre ekelhaften Boni und andere amoralischen Vergünstigungen durch eine Verfassungsänderung kürzen oder sogar ganz entziehen (wollen!).

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